Fucking Beautiful
Künstler:in
Sue Webster
(geboren 1967)
Date2000
MediumPinkfarbene Neonröhren, Hardware
Display DimensionsObjekt: 197,6 x 146,1 x 5,1 cm (1976 x 1461 x 51 mm)
ClassificationsSkulpturen, Objekte, Installationen
Credit LineMuseum der Moderne Salzburg – Dauerleihgabe Thaddaeus Ropac
Museum der Moderne SalzburgꟷPermanent loan Thaddaeus Ropac
Object numberBD 574
ProvenanceDauerleihgabe
About the workIm Werk des des Paares, des Künstlers Tim Noble und der
Künstlerin Sue Webster, stehen oft Alltagsgegenstände,
ausrangierte Materialien und Abfall im Mittelpunkt. Die zu Installationen
arrangierten Gegenstände werden im Scheinwerferlicht
allerdings zur Nebensache
vor den skurril-schaurigen
Schattenfiguren, die sie an die Wand werfen und die damit
zum eigentlichen Fokus
der Arbeiten werden. Licht und Schatten
spielen insgesamt in ihrer Praxis eine große Rolle: Sie
sehen darin ihre Persönlichkeiten gespiegelt. Neben den bekannten
Werken aus Hausmüll und persönlichen Gegenständen
entstanden auch zahlreiche Neonarbeiten als Karikatur
zeitgenössischer Leuchtreklamen.
Die Anregung für ihre Neonarbeiten fanden Noble und Webster in den Volksfestbeleuchtungen ihrer Heimat sowie in den Straßen von Las Vegas. Im Zusammenspiel zwischen kitschig aufgeladenem Licht, Populärkultur und jargonhaften Texten nehmen sie eine antiästhetische, oft widersprüchliche Haltung ein: Liebe und Hass, Romantik und Sexualität, Positives und Negatives ergänzen sich. Sie kritisieren damit nicht nur die Oberflächlichkeit von Kunst und Werbung, sondern verstehen ihre Werke auch als eine Art Denkmal für das durchaus derbe Leben und die Alltagssprache der Straße, mit der sie eher aus gebildeten Schichten stammende Kunstkonsument:innen durchaus bewusst zu provozieren versuchen. (Tina Teufel)
Die Anregung für ihre Neonarbeiten fanden Noble und Webster in den Volksfestbeleuchtungen ihrer Heimat sowie in den Straßen von Las Vegas. Im Zusammenspiel zwischen kitschig aufgeladenem Licht, Populärkultur und jargonhaften Texten nehmen sie eine antiästhetische, oft widersprüchliche Haltung ein: Liebe und Hass, Romantik und Sexualität, Positives und Negatives ergänzen sich. Sie kritisieren damit nicht nur die Oberflächlichkeit von Kunst und Werbung, sondern verstehen ihre Werke auch als eine Art Denkmal für das durchaus derbe Leben und die Alltagssprache der Straße, mit der sie eher aus gebildeten Schichten stammende Kunstkonsument:innen durchaus bewusst zu provozieren versuchen. (Tina Teufel)
The work of the artist duo Tim Noble and Sue Webster frequently
centers on everyday objects, discarded materials, and
rubbish. Under the spotlight, however, the objects, arranged
into installations, become secondary to the eerily peculiar
shadow figures cast on the wall, which in turn become the true
focus of the work. Light and shadow as a whole play a significant
role in their practice. They see in them a reflection of their
personalities. In addition to their known works, made from
domestic waste and personal items, they have also created
numerous neon works caricaturing contemporary illuminated
adverts.
Noble and Webster’s neon works are inspired by the festival lights of their homeland and the streets of Las Vegas. In the interaction of kitsch lighting, popular culture, and jargon-filled text, they adopt an anti-aesthetic, often contradictory attitude: Love and hate, romance and sexuality, positive and negative complement one another. They not only critique the superficiality of art and advertising but also view their work as a monument of sorts to vulgar life and the everyday language of the street, in which they make a conscious attempt to provoke art consumers from the educated classes. (Tina Teufel)
Noble and Webster’s neon works are inspired by the festival lights of their homeland and the streets of Las Vegas. In the interaction of kitsch lighting, popular culture, and jargon-filled text, they adopt an anti-aesthetic, often contradictory attitude: Love and hate, romance and sexuality, positive and negative complement one another. They not only critique the superficiality of art and advertising but also view their work as a monument of sorts to vulgar life and the everyday language of the street, in which they make a conscious attempt to provoke art consumers from the educated classes. (Tina Teufel)
Bibliography
- SKat 254Die Sammlungen : Spielen heißt verändern! Freies Spiel der Kräfte. Räume öffnen! Der Raum in unseren KöpfenMünchenHirmer2024226-227illustrated
- ÖKat Sal MdM 582The Collections : Breaking down walls!SalzburgMuseum der Moderne Salzburg202444
- SKat 250Die Sammlungen : Räume öffnen!SalzburgMuseum der Moderne Salzburg202444
- ÖKat Sal MdM 601Die Sammlungen : Der Raum in unseren KöpfenSalzburgMuseum der Moderne Salzburg202443
- ÖKat Sal MdM 602The collections : Body spaceSalzburgMuseum der Moderne Salzburg202443
- SKat 257The collections : Body spaceSalzburgMuseum der Moderne Salzburg202443
- ÖKat Sal MdM 581Die Sammlungen : Räume öffnen!SalzburgMuseum der Moderne Salzburg202444
- ÖKat Sal MdM 598The collections : Playing rules! Breaking free. Breaking down walls! Body spaceMünchenHirmer2024226-227illustrated
- SKat 256Die Sammlungen : Der Raum in unseren KöpfenSalzburgMuseum der Moderne Salzburg202443
- SKat 251The Collections : Breaking down walls!SalzburgMuseum der Moderne Salzburg202444
- ÖKat Sal MdM 597Die Sammlungen : Spielen heißt verändern! Freies Spiel der Kräfte. Räume öffnen! Der Raum in unseren KöpfenMünchenHirmer2024226-227illustrated
- SKat 255The collections : Playing rules! Breaking free. Breaking down walls! Body spaceMünchenHirmer2024226-227illustrated


