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Sommermode 1938
Sommermode 1938
Sommermode 1938
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Foto: Bettina Salomon

Sommermode 1938

Serie
  • Blatt 3 des „Scrap Book“
Künstler:in (1888 - 1949)
Date1938
MediumTusche, aquarelliert auf Papier
Display DimensionsBlatt: 20,8 cm × 36,7 cm (208 × 367 mm)
Karton: 30 cm × 40 cm (300 × 400 mm)
ClassificationsGrafik
Credit LineMuseum der Moderne Salzburg
Object numberBS 4278_1-67_3
ProvenanceFrank Herrmann, New Jersey (Schwiegervater von Wilhelm Thöny); Thea Thöny; Schenkung von Thea Thöny, Graz (von Thea Thöny als Geschenk zur Eröffnung des Rupertinum vorgesehen. 1983 vom Leiter der Galerie Welz dem Rupertinum übergeben, da Thea Thöny 1980 verstarb)
About the work
Wilhelm Thöny and his wife Thea, who is Jewish, spend the late summers in Sanary-sur-Mer. The village on the coast of southern France has attracted artists since the 1920s; after the Nazis seize power in Germany in 1933, it becomes home to a large community of exiles, including the writer Lion Feuchtwanger, the art historian Julius Meier-Graefe, and the philosopher Ludwig Marcuse. In this “paradise of colors,” Thöny often paints en plein air. Meanwhile, he follows the news about the mounting political crisis in Europe with acute concern.
He creates “Paris Gambetta” a few months before the Thönys depart for New York. The painting alludes to a historic event: in 1870, the French statesman Léon Gambetta fled Paris, which was besieged by German troops, on a hot-air balloon to organize the resistance to the occupying forces. [Barbara Herzog, 2025]
Wilhelm Thöny verbringt gemeinsam mit seiner jüdischen Ehefrau Thea die Spätsommer in Sanary-sur-Mer. Der südfranzösische Küstenort zieht seit den 1920er-Jahren Künstler:innen an; nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten in Deutschland 1933 bildet sich dort eine große Exilgemeinde, der unter anderem der Schriftsteller Lion Feuchtwanger, der Kunsthistoriker Julius Meier-Graefe und der Philosoph Ludwig Marcuse angehören. Hier, im „Paradies der Farben“, malt Thöny viel in freier Natur. Gleichzeitig verfolgt er besorgt die sich immer mehr zuspitzende politische Lage in Europa.
„Paris Gambetta“ entsteht wenige Monate bevor die Thönys nach New York aufbrechen. Das Gemälde spielt auf ein historisches Ereignis an: Der französische Staatsmann Léon Gambetta floh 1870 mit einem Heißluftballon aus dem von deutschen Truppen belagerten Paris, um den Widerstand gegen die Besatzer zu organisieren. [Barbara Herzog, 2025]
New York, Manhattan
Wilhelm Thöny
1938
Gruppe mit Dame in Weiß
Wilhelm Thöny
2. Hälfte 1930er-Jahre
New York-Paraphrase
Wilhelm Thöny
um 1940
Paar im Fond eines Wagens
Wilhelm Thöny
um 1935
Drei Porträtköpfe
Wilhelm Thöny
frühe 1930er-Jahre
Sitzender Mann
Wilhelm Thöny
1930er-Jahre
Im Cafe
Wilhelm Thöny
2. Hälfte 1930er-Jahre
Porträtzeichnung
Wilhelm Thöny
um 1925
Porträtskizze
Wilhelm Thöny
2. Hälfte 1920er-Jahre

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