Konrad jun. Kössler
Künstler:in
Margherita Spiluttini
(1947–2023)
Date1980
MediumSilbergelatineabzug auf Barytpapier
Display DimensionsFoto: 15 cm × 10 cm
ClassificationsFotografie
Credit LineFotosammlung des Bundes am Museum der Moderne Salzburg
Object numberDLF 2203_1-106_45
Provenance2016 Dauerleihgabe
DepartmentFotosammlung des Bundes
Bibliography
- ÖKat Sal MdM 597Die Sammlungen : Spielen heißt verändern! Freies Spiel der Kräfte. Räume öffnen! Der Raum in unseren KöpfenMünchenHirmer2024186-187illustrated
- ÖKat Sal MdM 598The collections : Playing rules! Breaking free. Breaking down walls! Body spaceMünchenHirmer2024186-187illustrated
In den Architekturfotografien von Margherita Spiluttini stehen
nicht nur Bauwerke und ihr geografisches und landschaftliches
Umfeld im Mittelpunkt, sondern auch die Menschen, die sie
geschaffen haben. Die Ablichtung großer Räume und ein Blick
fürs Detail schließen sich in ihren Werken nicht aus. Jedes
Gebäude und jede ihrer Fotografien erzählt eine Geschichte.
In ihrem Frühwerk konzentriert sie sich auf Schwarz-Weiß-
Fotografie und darin auf Menschen, Momente und Landschaften.
In den 1980er-Jahren entdeckt Spiluttini die Architektur als
Sujet für ihr künstlerisches Schaffen.
Der sachliche Blick ist auch in der umfangreichen Fotoarbeit „Die Firma“ bemerkbar, in der Spiluttini alle Mitarbeiter:innen eines Familienbetriebes unabhängig von der Funktion innerhalb des Unternehmens porträtierte. Es ist jene Firma, die ihr Vater, ein Salzburger Baumeister, aufgebaut hatte. Die Serie markiert den Beginn einer intensiven Zusammenarbeit mit bekannten Architekten und der Künstlerin – sie war etwa jahrelang die Hauptfotografin für das Schweizer Architekturbüro Herzog & de Meuron. Ihr verdankt die Architekturfotografie die Anerkennung als eigenständige Kunst. Der Nachlass Spiluttinis mit über hundertzwanzigtausend Diapositiven und Negativen wird im Architekturzentrum Wien verwahrt. (Tina Teufel)
Der sachliche Blick ist auch in der umfangreichen Fotoarbeit „Die Firma“ bemerkbar, in der Spiluttini alle Mitarbeiter:innen eines Familienbetriebes unabhängig von der Funktion innerhalb des Unternehmens porträtierte. Es ist jene Firma, die ihr Vater, ein Salzburger Baumeister, aufgebaut hatte. Die Serie markiert den Beginn einer intensiven Zusammenarbeit mit bekannten Architekten und der Künstlerin – sie war etwa jahrelang die Hauptfotografin für das Schweizer Architekturbüro Herzog & de Meuron. Ihr verdankt die Architekturfotografie die Anerkennung als eigenständige Kunst. Der Nachlass Spiluttinis mit über hundertzwanzigtausend Diapositiven und Negativen wird im Architekturzentrum Wien verwahrt. (Tina Teufel)
Margherita Spiluttini’s architectural photographs focus not only
on buildings and their geographic and scenic environment but
on the people who built them. Photographs of large spaces and
an eye for detail are also included in her work. Every building
and every photograph tells a story. Her early work focuses on
black-and-white photography of people, moments, and landscapes.
In the 1980s, Spiluttini discovered architecture as a
subject for her artistic creations.
Her objective view is also apparent in the comprehensive photographic work “Die Firma” (The Firm), in which Spiluttini portrays all the employees in a family business independently of their function within the company. It is the company built by her father, a Salzburg master builder. The series marks the start of an intense collaboration between famous architects and the artist, who was the main photographer for the Swiss architect’s office Herzog & de Meuron for many years. Thanks to Spiluttini, architectural photography gained recognition as an art in its own right. Her estate of over 120,000 slides and negatives is kept in the Architekturzentrum Wien. (Tina Teufel)
Her objective view is also apparent in the comprehensive photographic work “Die Firma” (The Firm), in which Spiluttini portrays all the employees in a family business independently of their function within the company. It is the company built by her father, a Salzburg master builder. The series marks the start of an intense collaboration between famous architects and the artist, who was the main photographer for the Swiss architect’s office Herzog & de Meuron for many years. Thanks to Spiluttini, architectural photography gained recognition as an art in its own right. Her estate of over 120,000 slides and negatives is kept in the Architekturzentrum Wien. (Tina Teufel)


