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Landschaft
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Foto: Hubert Auer

Landschaft

Künstler:in (1880 - 1938)
Date1916
MediumÖl auf Leinwand
Display DimensionsDarstellung: 45,5 cm × 57,5 cm (455 × 575 mm)
ClassificationsMalerei
Credit LineMuseum der Moderne Salzburg
Object numberBS 2179
Provenance1968 Nachweis in der Monografie von Donald E. Gordon zu Ernst Ludwig Kirchner als eigentum von Fred W. Cassirer, New York; Sammlung Dichand, Wien; 1980 Schenkung von Hans Dichand, Wien
About the work
In 1915, Ernst Ludwig Kirchner volunteers for service as a driver in the artillery. Yet his dread of a frontline deployment plunges the artist into an existential crisis, which is exacerbated by his excessive consumption of alcohol and the sleeping aid Veronal. The result is a mental and physical breakdown.
In December 1915, Kirchner is admitted to Dr. Kohnstamm’s sanatorium in Königstein im Taunus. The neurologist’s daughter reports that the artist seemed “positively consumed” by “the nightmare of the war and thoughts of the front.” Scenes from the streets of Berlin from before the Great War rank among the most important bodies of work in Kirchner’s output. During his months in the Taunus hills, however, he returns to landscape painting. [Barbara Herzog, 2025]
Ernst Ludwig Kirchner meldet sich 1915 freiwillig als Fahrer zur Artillerie. Seine panische Angst vor einem Fronteinsatz stürzen den Künstler jedoch in eine existenzielle Krise, die ihn, beschleunigt durch den exzessiven Konsum von Alkohol und dem Schlafmittel Veronal, in den seelischen und körperlichen Zusammenbruch treibt.
Im Dezember 1915 kommt Kirchner in das Sanatorium von Dr. Kohnstamm in Königstein im Taunus. Die Tochter des Nervenarztes berichtet, dass „der Alpdruck des Krieges und der Gedanke an die Front“ den Künstler „schier zu verzehren“ schien. Berliner Straßenszenen aus der Zeit vor dem Weltkrieg gelten als eine der wichtigsten Werkgruppen in Kirchners Schaffen. Während der Monate im Taunus wendet er sich aber wieder der Landschaftsmalerei zu. [Barbara Herzog, 2025]

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