143 Farblinienstruktur mit rotem Zentrum
Künstler:in
Friedensreich Hundertwasser
(1928 - 2000)
Date1952
MediumAquarell auf Papier auf Zeitungspapier (Weltpresse Nr. 183) montiert
Display DimensionsBlatt: 48,4 cm × 64,5 cm (484 × 645 mm)
ClassificationsMalerei
Credit LineMuseum der Moderne Salzburg – Schenkung der Galerie Kunst der Gegenwart (Grafische Werkstatt im Traklhaus, Salzburg)
Museum der Moderne Salzburg – Donation by the Galerie Kunst der Gegenwart (Grafische Werkstatt im Traklhaus, Salzburg)
Object numberBG 141
Provenance2000 Schenkung
About the workHundertwasser survives the Nazi terror in hiding in an apartment in Vienna’s 2nd district. Spending time in Paris between 1950 and 1953, he starts experimenting with sustainable ways of working and living at a young age and immerses himself in Far Eastern philosophies in search of inspiration for a new way of thinking. In contrast with the dynamic intensity of action painting, he embraces a deliberately slow compositional process in analogy with the organic growth of plants.
Contemporaries describe the artist as a kind of alien from outer space. As societies rebuilding after the war put their faith in progress, he emerges as an early voice of caution, warning against unbridled industrialization, roughshod urbanization, and the overexploitation of nature. A speech he gives on occasion of his first solo exhibition at the Art Club in Vienna bears the suggestive title “My Aspiration to Rid Myself of Our Civilization’s Universal Delusion.” [Barbara Herzog, 2025]
Contemporaries describe the artist as a kind of alien from outer space. As societies rebuilding after the war put their faith in progress, he emerges as an early voice of caution, warning against unbridled industrialization, roughshod urbanization, and the overexploitation of nature. A speech he gives on occasion of his first solo exhibition at the Art Club in Vienna bears the suggestive title “My Aspiration to Rid Myself of Our Civilization’s Universal Delusion.” [Barbara Herzog, 2025]
Hundertwasser überlebt den NS-Terror versteckt in einer Wohnung im zweiten Wiener Gemeindebezirk. Bereits während seiner Pariser Jahre von 1950 bis 1953 experimentiert er mit nachhaltigen Arbeits- und Lebensformen und vertieft sich auf der Suche nach neuen Denkansätzen in fernöstliche Philosophien. In Analogie zum organischen Wachstum der Pflanzen setzt er dem dynamischen Action-Painting eine entschleunigte Bildgestaltung entgegen.
Zeitgenoss:innen beschreiben den Künstler als eine Art Außerirdischen. Früh warnt er in der fortschrittsgläubigen Zeit des Wiederaufbaus nach dem Krieg vor der hemmungslosen Industrialisierung, rücksichtslosen Verstädterung und dem Raubbau an der Natur. Seine Rede anlässlich seiner ersten Einzelausstellung im Art Club in Wien 1952 trägt den vielsagenden Titel „Mein Bestreben, mich vom allgemeinen Bluff unserer Zivilisation zu befreien“. [Barbara Herzog, 2025]
Zeitgenoss:innen beschreiben den Künstler als eine Art Außerirdischen. Früh warnt er in der fortschrittsgläubigen Zeit des Wiederaufbaus nach dem Krieg vor der hemmungslosen Industrialisierung, rücksichtslosen Verstädterung und dem Raubbau an der Natur. Seine Rede anlässlich seiner ersten Einzelausstellung im Art Club in Wien 1952 trägt den vielsagenden Titel „Mein Bestreben, mich vom allgemeinen Bluff unserer Zivilisation zu befreien“. [Barbara Herzog, 2025]
Bibliography


