Ohne Titel
Künstler:in
Werner Feiersinger
(geboren 1966)
Date2004
MediumEdelstahl
Display DimensionsSkulptur / Plastik: 77 x 58 x 60 cm (770 x 580 x 600 mm)
ClassificationsSkulpturen, Objekte, Installationen
Credit LineMuseum der Moderne Salzburg – Ankauf aus Mitteln der Galerienförderung des Bundes
Museum der Moderne Salzburg – Acquisition from Federal Gallery Funds
Object numberBA 15764
Provenance2005 Ankauf
Bibliography
- SKat 250Die Sammlungen : Räume öffnen!SalzburgMuseum der Moderne Salzburg202424
- SKat 251The Collections : Breaking down walls!SalzburgMuseum der Moderne Salzburg202424
- SKat 255The collections : Playing rules! Breaking free. Breaking down walls! Body spaceMünchenHirmer2024220-223illustrated
- ÖKat Sal MdM 582The Collections : Breaking down walls!SalzburgMuseum der Moderne Salzburg202424
- ÖKat Sal MdM 581Die Sammlungen : Räume öffnen!SalzburgMuseum der Moderne Salzburg202424
- ÖKat Sal MdM 597Die Sammlungen : Spielen heißt verändern! Freies Spiel der Kräfte. Räume öffnen! Der Raum in unseren KöpfenMünchenHirmer2024220-223illustrated
- ÖKat Sal MdM 598The collections : Playing rules! Breaking free. Breaking down walls! Body spaceMünchenHirmer2024220-223illustrated
- SKat 254Die Sammlungen : Spielen heißt verändern! Freies Spiel der Kräfte. Räume öffnen! Der Raum in unseren KöpfenMünchenHirmer2024220-223illustrated
After studying at the University of Applied Arts Vienna, in the
master classes of Wander Bertoni and Ernst Caramelle,
the sculptor and photographer Werner Feiersinger turned his
attention to the history of art, design, and architecture,
among other topics. Out of this he developed a reduced formal
language and began to infuse disruptions, contradictions,
and ambivalence into his works.
Feiersinger’s painstakingly executed works—both in his photographs and sculptures—explore the tension between the materials and functionality of the resulting objects at the interface of design and architecture. The abstract photo study of a wall in the architect Le Corbusier’s workshop, for example, stands in total contrast to the wall’s own cool architectural formal language, and a stainless steel armchair becomes an architectural-looking structure, whose surfaces and materiality form a contrast to its functionality. (Tina Teufel)
Feiersinger’s painstakingly executed works—both in his photographs and sculptures—explore the tension between the materials and functionality of the resulting objects at the interface of design and architecture. The abstract photo study of a wall in the architect Le Corbusier’s workshop, for example, stands in total contrast to the wall’s own cool architectural formal language, and a stainless steel armchair becomes an architectural-looking structure, whose surfaces and materiality form a contrast to its functionality. (Tina Teufel)
Nach dem Studium an der Hochschule für Angewandte Kunst
in Wien in den Meisterklassen von Wander Bertoni und Ernst
Caramelle beschäftigte sich der Bildhauer und Fotograf Werner
Feiersinger unter anderem mit der Geschichte von Kunst,
Design und Architektur. Er entwickelte daraus eine reduzierte
Formensprache und überträgt Brüche, Widersprüche und
Ambivalenz in seine Werke.
Feiersingers präzise ausgeführte Arbeiten – sowohl in seinem fotografischen wie in seinem skulpturalen Schaffen – stehen im Spannungsverhältnis zwischen den Materialien und der Funktionalität der daraus entstehenden Objekte sowie an der Schnittstelle zwischen Design und Architektur. So etwa steht die abstrakte, fotografische Studie einer Wand im Atelier des Architekten Le Corbusier in absolutem Gegensatz zu dessen eigener, kühler architektonischer Formensprache und ein Sessel aus Edelstahl wird zu einem architektonisch anmutenden Gebilde, dessen Materialität und Oberfläche einen Kontrast zu seiner Funktionalität bilden. (Tina Teufel)
Feiersingers präzise ausgeführte Arbeiten – sowohl in seinem fotografischen wie in seinem skulpturalen Schaffen – stehen im Spannungsverhältnis zwischen den Materialien und der Funktionalität der daraus entstehenden Objekte sowie an der Schnittstelle zwischen Design und Architektur. So etwa steht die abstrakte, fotografische Studie einer Wand im Atelier des Architekten Le Corbusier in absolutem Gegensatz zu dessen eigener, kühler architektonischer Formensprache und ein Sessel aus Edelstahl wird zu einem architektonisch anmutenden Gebilde, dessen Materialität und Oberfläche einen Kontrast zu seiner Funktionalität bilden. (Tina Teufel)


