Untitled / Nicolaus / Stephane
Künstler:in
Markus Schinwald
(geboren 1973)
Date2004/2009
MediumDreiteilige Installation: Holz, Metall, Öl auf Leinwand
Display DimensionsSonstige: 275 x 475 x 15 cm (2750 x 4750 x 150 mm)
Darstellung: 48 x 43 cm (480 x 430 mm)
Darstellung: 48 x 43 cm (480 x 430 mm)
ClassificationsSkulpturen, Objekte, Installationen
Credit LineMuseum der Moderne Salzburg – Schenkung Thaddaeus Ropac
Museum der Moderne Salzburg, donated by Thaddaeus Ropac
Object numberBS 17044_1-3
Provenance2009 Schenkung
About the workThe works of Markus Schinwald are concerned primarily with
space and bodies, and how they change under the influence of
time or manipulation. He works in the media of installation,
video, performance, painting, and photography. Many of his
works evoke a sense of unease. Their point of departure
is usually the human being and its physical and psychological
shortcomings. Schinwald reworks old paintings discovered
in flea markets, incorporating them into architectural structures
that change spatial structures and challenge our ability to
orient ourselves. A common thread is the interplay between an
intense psychological state and its physical manifestation.
The installation “Untitled / Nicolaus / Stephane“ plays with
the simple architectural specifications of the white cube as
an ideal flexible exhibition space. Two wall elements on a rotating
axis enable the space, and therefore its structures, to
be changed. Two small-format paintings, decorating one panel
each, show portraits of two brothers in sailor suits, possibly
dating from the late nineteenth or early twentieth century. These
alone lend the cool, minimalist wall elements the suggestion
of an exhibition space. As the space changes, the relationship
between the boys in the paintings also appears to change,
revealing different possibilities for telling their story. (Tina Teufel)
In seinen Werken setzt sich Markus Schinwald vor allem mit
Raum und Körpern sowie deren Veränderung unter dem
Einfluss von zeitlicher oder manipulativer Einwirkung auseinander.
Er arbeitet in den Medien Installation, Video,
Performance,
Malerei und Fotografie. Viele seiner Arbeiten
rufen ein Gefühl von Unbehagen hervor. Ausgangspunkt
ist meist der Mensch mit seinen physischen und psychischen
Unzulänglichkeiten. Schinwald bearbeitet alte, auf Flohmärkten
entdeckte Gemälde
und inkludiert diese in architektonische
Strukturen, die Raumgefüge verändern und unser
Orientierungsvermögen herausfordern. Einen roten Faden bildet
somit das Zusammenspiel zwischen einem intensiven psychischen
Zustand und seiner körperlichen Erscheinung.
Die Installation „Untitled / Nicolaus / Stephane“ spielt mit den simplen architektonischen Vorgaben des White Cube als idealem, flexiblem Ausstellungsraum. Mit zwei an Stangen drehbaren Wandelementen lässt sie sich verändern – und damit auch das Raumgefüge. Zwei kleinformatige Gemälde, die jeweils eines der Paneele zieren, zeigen Porträts eines Bruderpaares in Matrosenanzügen, vermutlich aus dem späten 19. oder frühen 20. Jahrhundert. Erst sie verleihen den minimalistisch-kühlen Wandelementen die Suggestion eines Ausstellungsraums. Mit der räumlichen Veränderung scheint auch die Beziehung der Knaben auf den Gemälden zueinander eine andere zu werden und unterschiedliche Möglichkeiten des Geschichtenerzählens werden evident. (Tina Teufel)
Die Installation „Untitled / Nicolaus / Stephane“ spielt mit den simplen architektonischen Vorgaben des White Cube als idealem, flexiblem Ausstellungsraum. Mit zwei an Stangen drehbaren Wandelementen lässt sie sich verändern – und damit auch das Raumgefüge. Zwei kleinformatige Gemälde, die jeweils eines der Paneele zieren, zeigen Porträts eines Bruderpaares in Matrosenanzügen, vermutlich aus dem späten 19. oder frühen 20. Jahrhundert. Erst sie verleihen den minimalistisch-kühlen Wandelementen die Suggestion eines Ausstellungsraums. Mit der räumlichen Veränderung scheint auch die Beziehung der Knaben auf den Gemälden zueinander eine andere zu werden und unterschiedliche Möglichkeiten des Geschichtenerzählens werden evident. (Tina Teufel)
Bibliography
- SKat 250Die Sammlungen : Räume öffnen!SalzburgMuseum der Moderne Salzburg202429
- ÖKat Sal MdM 598The collections : Playing rules! Breaking free. Breaking down walls! Body spaceMünchenHirmer2024238-241illustrated
- ÖKat Sal MdM 329Schenkung Thaddaeus Ropac an das Museum der Moderne SalzburgWeitraBibliothek der Provinz200939illustrated
- ÖKat Sal MdM 582The Collections : Breaking down walls!SalzburgMuseum der Moderne Salzburg202429
- SKat 254Die Sammlungen : Spielen heißt verändern! Freies Spiel der Kräfte. Räume öffnen! Der Raum in unseren KöpfenMünchenHirmer2024238-241illustrated
- ÖKat Sal MdM 581Die Sammlungen : Räume öffnen!SalzburgMuseum der Moderne Salzburg202429
- ÖKat Sal MdM 597Die Sammlungen : Spielen heißt verändern! Freies Spiel der Kräfte. Räume öffnen! Der Raum in unseren KöpfenMünchenHirmer2024238-241illustrated
- SKat 251The Collections : Breaking down walls!SalzburgMuseum der Moderne Salzburg202429
- SKat 255The collections : Playing rules! Breaking free. Breaking down walls! Body spaceMünchenHirmer2024238-241illustrated


