Tod im Krankenzimmer
Künstler:in
Edvard Munch
(1863 - 1944)
Date1896
MediumLithografie
Display DimensionsBlatt: 41 cm × 55 cm (410 × 550 mm)
Platte: 40 cm × 54 cm (400 × 540 mm)
Platte: 40 cm × 54 cm (400 × 540 mm)
ClassificationsDruckgrafik
Credit LineMuseum der Moderne Salzburg
Object numberBA 1049
Provenance1977 Ankauf
Collections
The subject matter of “Tod im Krankenzimmer” (The Death Chamber)
is highly autobiographical. Edvard Munch was confronted
with sickness, grief, and death from early in his childhood. His
mother died from tuberculosis after the birth of his sister
Inger; Munch’s sister Sophie would also succumb to the disease.
As a child, he too was often in poor health and confined
to bed. His childhood was thus overshadowed by the fear of
death, a trauma that would follow him for the rest of his life.
The lithograph “Tod im Krankenzimmer” relates to the death of his sister Sophie. In 1893, he produced two paintings on this subject, as well as various studies and prints. A defining feature of Munch’s artistic output is his constant return to established compositional solutions. A common element in these works is their portrayal not of the dying patient, but rather the emotions of those left behind, alone and uncomforted in their grief and sorrow. Munch’s moving picture opens a space for grief, which also enshrouds the observer. (Barbara Herzog)
The lithograph “Tod im Krankenzimmer” relates to the death of his sister Sophie. In 1893, he produced two paintings on this subject, as well as various studies and prints. A defining feature of Munch’s artistic output is his constant return to established compositional solutions. A common element in these works is their portrayal not of the dying patient, but rather the emotions of those left behind, alone and uncomforted in their grief and sorrow. Munch’s moving picture opens a space for grief, which also enshrouds the observer. (Barbara Herzog)
Der „Tod im Krankenzimmer“ ist ein stark autobiografisch
motiviertes Sujet. Seit frühester Kindheit ist Edvard Munch mit
Krankheit, Tod und Trauer konfrontiert. Seine Mutter starb
nach der Geburt der Schwester Inger an Tuberkulose; Munchs
Schwester Sophie sollte ebenfalls Opfer dieser Krankheit
werden. Er selbst war als Kind häufig leidend und ans Bett
gefesselt. Todesängste überschatteten in der Folge seine
Kindheit – dieses Trauma sollte ihn zeit seines Lebens begleiten.
Die Lithografie „Tod im Krankenzimmer“ handelt vom Sterben seiner Schwester Sophie. 1893 entstanden zwei Gemälde dieses Sujets, doch fertigte er auch diverse Studien und Druckgrafiken dazu an. Es ist ein besonderes Charakteristikum in Munchs künstlerischem Schaffen, dass er immer wieder zu einmal gefundenen Kompositionslösungen zurückkehrt. Allen diesen Arbeiten ist gemein, dass sie nicht die Sterbende zeigen, sondern vielmehr die Gefühle der Hinterbliebenen, die mit ihrem Leid und ihrem Kummer allein und ohne Trost bleiben. Edvard Munchs berührende Darstellung öffnet einen Raum der Trauer, der auch die Betrachter:innen umschließt. (Barbara Herzog)
Die Lithografie „Tod im Krankenzimmer“ handelt vom Sterben seiner Schwester Sophie. 1893 entstanden zwei Gemälde dieses Sujets, doch fertigte er auch diverse Studien und Druckgrafiken dazu an. Es ist ein besonderes Charakteristikum in Munchs künstlerischem Schaffen, dass er immer wieder zu einmal gefundenen Kompositionslösungen zurückkehrt. Allen diesen Arbeiten ist gemein, dass sie nicht die Sterbende zeigen, sondern vielmehr die Gefühle der Hinterbliebenen, die mit ihrem Leid und ihrem Kummer allein und ohne Trost bleiben. Edvard Munchs berührende Darstellung öffnet einen Raum der Trauer, der auch die Betrachter:innen umschließt. (Barbara Herzog)
Bibliography
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