Blutig mit weissem Turban
Serie
- Aus der Serie „Transfiguration“
Künstler:in
Sabine Jelinek
(geboren 1969)
Date2003–2010
MediumChromogener Abzug
Display DimensionsFoto: 29,5 cm × 22,4 cm
ClassificationsFotografie
Credit LineFotosammlung des Bundes am Museum der Moderne Salzburg
Object numberDLF 2323_1-10_2
Provenance2021 Dauerleihgabe
DepartmentFotosammlung des Bundes
About the workSabine Jelinek’s work is underpinned by a specific sociocritical interest. She engages intensively with her immediate surroundings and works in diverse media such as photography, video, and installation. In expanded self-portraits she reflects personal experiences of life and places, special occurrences and perceptions. Many of her series are studies conducted over a long period of time comprising recurring motifs and pictorial situations. These include photographs taken from studios in different cities and self-portraits, as in the series "Transfiguration". In this the artist appears as a wounded personality, capturing herself with nosebleeds. The titles of the images refer to the color of the clothes she was wearing at that moment ("Gelbblutig" yellow-blooded, "Rosablutig") or where the photograph was taken ("Romblutig" Rome-blooded, "Wienblutig" Vienna-blooded). (Christiane Kuhlmann)
Der Arbeit von Sabine Jelinek liegt ein spezifisches sozialkritisches Interesse zugrunde. Sie beschäftigt sich intensiv mit ihrer unmittelbaren Umgebung und verwendet dabei unterschiedliche Medien wie Fotografie, Video und Installation. Sie reflektiert in Form von erweiterten Selbstporträts persönliche Lebens- und Ortserfahrungen sowie spezielle Erlebnisse und Wahrnehmungen. Dabei entstehen vielen Serien als Langzeitstudien, die wiederkehrende Motive und Bildsituationen enthalten. Dazu gehören Aufnahmen aus Ateliers in unterschiedlichen Städten oder – wie in der Serie „Transfiguration" – Selbstporträts, die die Künstlerin als eine verwundete Persönlichkeit widerspiegeln und sie mit Nasenbluten zeigen. Die einzelnen Bildtitel beziehen sich auf die Farbe der Kleidung, die sie im Augenblick des Fotografierens trägt („Gelbblutig", „Rosablutig") oder auf den Ort der Aufnahme („Romblutig", „Wienblutig").(Christiane Kuhlmann)

