Traveling Chair Vinyl one
Künstler:in
Marina Faust
(geboren 1950)
Date2020
MediumVintage-Stuhl (Design unbekannt), weiß, Vinyl, auf schwarzen Rollen
Display DimensionsSkulptur / Plastik: 100 cm × 80 cm × 50 cm (1000 × 800 × 500 mm)
ClassificationsSkulpturen, Objekte, Installationen
Credit LineMuseum der Moderne Salzburg – Ankauf aus Mitteln der Galerienförderung des Bundes
Museum der Moderne Salzburg—Acquisition from Federal Gallery Funds
Object numberBA 17319
Provenance2021 Ankauf
Collections
The Vienna-based artist Marina Faust has been working with photography, video, performance, and collage for five decades, taking a focused look at the language of things, their materials and use. Faust began her career as a photojournalist in the late 1960s, working in interior and fashion design and dealing with portraiture in various ways. This resulted in an extensive photo and film archive, which now serves as the basis for her most recent work: inconspicuous things, comestibles, performative appearances involving people with objects, portrait series, haute couture, and everyday things come together to form a pictorial world without hierarchies and of wonderful indifference.
Faust was awarded the “Otto Breicha Prize for Photographic Art—Museum der Moderne Salzburg” in 2019 and honored with a major exhibition at the Rupertinum the following year.
The "Traveling Chairs" were first used during the shooting of her film "Gallerande" (2004), when they still consisted of chairs mounted on mobile wooden boards. Faust continued to develop the mobile chairs and they became an important component of her work. She uses vintage chairs, including design classics by Arne Jacobsen, Philippe Starck, and Hermann Czech. The "Traveling Chairs" allow you to embark on a journey through the exhibition galleries. But you do need an escort for this because travelers cannot move around without the help of others: two are needed to make the journey on these chairs of modernity work. (Thorsten Sadowsky)
Faust was awarded the “Otto Breicha Prize for Photographic Art—Museum der Moderne Salzburg” in 2019 and honored with a major exhibition at the Rupertinum the following year.
The "Traveling Chairs" were first used during the shooting of her film "Gallerande" (2004), when they still consisted of chairs mounted on mobile wooden boards. Faust continued to develop the mobile chairs and they became an important component of her work. She uses vintage chairs, including design classics by Arne Jacobsen, Philippe Starck, and Hermann Czech. The "Traveling Chairs" allow you to embark on a journey through the exhibition galleries. But you do need an escort for this because travelers cannot move around without the help of others: two are needed to make the journey on these chairs of modernity work. (Thorsten Sadowsky)
Die Wiener Künstlerin Marina Faust beschäftigt sich seit fünf Jahrzehnten mit Fotografie, Video, Performance und Collage und wirft einen konzentrierten Blick auf die Sprache der Dinge, deren Materialien und Gebrauch. Faust begann ihre Karriere als Reportagefotografin Ende der 1960er-Jahre, arbeitete in den Bereichen Interieur und Mode und befasste sich in vielfältiger Weise mit dem Porträt. So entstand ein umfangreiches Foto- und Filmarchiv, das mittlerweile die Grundlage ihrer jüngsten Arbeiten bildet: Unscheinbares, Esswaren, performative Auftritte von Menschen mit Gegenständen, Porträtserien, Haute Couture und alltägliche Dinge versammeln sich zu einer Bilderwelt ohne Hierarchien und von gewissermaßen wunderbarer Gleichgültigkeit.
2019 wurde Faust mit dem „Otto-Breicha-Preis für Fotokunst – Museum der Moderne Salzburg" ausgezeichnet und im folgenden Jahr mit einer großen Ausstellung am Standort Rupertinum gewürdigt.
Die „ Traveling Chairs" kamen zum ersten Mal bei den Dreharbeiten zu ihrem Film „Gallerande" (2004) zum Einsatz und bestanden hier noch aus Stühlen, die auf fahrbare Holzplatten montiert waren. Faust entwickelte die mobilen Stühle weiter und sie wurden zu einem wichtigen Bestandteil ihres Werkes. Sie verwendet Vintage-Stühle, darunter auch Designklassiker von Arne Jacobsen, Philippe Starck oder Hermann Czech. Mit den „Traveling Chairs" kann man sich auf eine Reise durch die Ausstellungsräume begeben. Dafür braucht es aber eine Begleitung, da sich die Reisenden nicht ohne fremde Hilfe fortbewegen können: Die Reise auf diesen Stühlen der Moderne kann nur zu zweit gelingen. (Thorsten Sadowsky)
2019 wurde Faust mit dem „Otto-Breicha-Preis für Fotokunst – Museum der Moderne Salzburg" ausgezeichnet und im folgenden Jahr mit einer großen Ausstellung am Standort Rupertinum gewürdigt.
Die „ Traveling Chairs" kamen zum ersten Mal bei den Dreharbeiten zu ihrem Film „Gallerande" (2004) zum Einsatz und bestanden hier noch aus Stühlen, die auf fahrbare Holzplatten montiert waren. Faust entwickelte die mobilen Stühle weiter und sie wurden zu einem wichtigen Bestandteil ihres Werkes. Sie verwendet Vintage-Stühle, darunter auch Designklassiker von Arne Jacobsen, Philippe Starck oder Hermann Czech. Mit den „Traveling Chairs" kann man sich auf eine Reise durch die Ausstellungsräume begeben. Dafür braucht es aber eine Begleitung, da sich die Reisenden nicht ohne fremde Hilfe fortbewegen können: Die Reise auf diesen Stühlen der Moderne kann nur zu zweit gelingen. (Thorsten Sadowsky)
Bibliography
- ÖKat Sal MdM 542Sammlungspolitik : Neuzugänge im Museum der Moderne SalzburgSalzburgMuseum der Moderne Salzburg2022
- ÖKat Sal MdM 543Collecting policy : new works in the Museum der Moderne SalzburgSalzburgMuseum der Moderne Salzburg2022


