Skip to main content
"I saw something glittering on his breast III"
"I saw something glittering on his breast III"
"I saw something glittering on his breast III"
cri:
Diese Bilddateien werden ausschließlich für privaten Gebrauch zur Verfügung gestellt. Für jegliche Art von Veröffentlichung / kommerzieller Nutzung kontaktieren Sie bitte unsere Reproabteilung unter bildarchiv[at]mdmsalzburg.at.

Bildrecht

"I saw something glittering on his breast III"

Künstler:in (geboren 1984)
  • Wikipedia
  • GND
Date2023
MediumBleistift, Graphit, Pastell und Goldstaub auf Papier
Display DimensionsBlatt: 170 cm × 98 cm (1700 × 980 mm)
ClassificationsGrafik
Credit LineMuseum der Moderne Salzburg – Ankauf aus Mitteln der Galerienförderung des Bundes Museum der Moderne Salzburg – Acquisition from Federal Gallery Funds
Object numberBA 17350
Provenance2023 Ankauf
About the work
Andreas Werner studierte Grafik, Theater-, Film- und Medienwissenschaften in Wien. Seine künstlerische Praxis wird von Zeichnungen dominiert, in denen er Elemente der klassischen wie fiktiven Architektur, der Landschaft und des Weltraums zu neuen Konstellationen und Welten zusammenführt. Die architektonischen Konstruktionen bleiben räumlich dennoch flach. Architektur kann dabei durchaus zu einer Maschine mutieren oder eine Maschine zur androiden Figur. Werner spielt durch seine Formatwahl mit der Wahrnehmung seiner Konstruktionen entweder im Kleinformat als Skizze oder im Großformat als Modell mit durchaus komplexer futuristischer Ästhetik.
Für die beiden männlichen Figuren in den Werken unserer Sammlung verschmilzt Andreas Werner Mensch und Maschine. Man fühlt sich unweigerlich an Cyborgs aus futuristischen dystopischen Filmen a la „Terminator“, „Ironman“, „Mad Max“ oder „Blade Runner“ erinnert, die Erinnerungen an historische Wurzeln (wie Mythen über Golem und Erzählungen wie Frankenstein) hervorrufen. Er hinterfragt damit die Darstellung von Schönheitsideal und Identität in unserer vom Digitalen geprägten Ära. Die Figuren sind zugleich zukunftsweisend und düster, strotzen vor (toxischer) Männlichkeit und wirken mitunter auch wie Fetische. Einer eindeutigen Zuordnung verwehrt sich der Künstler, spielt aber bewusst mit der Wiedererkennbarkeit seines Formenvokabulars. (Tina Teufel)
Andreas Werner studied graphic arts, theater, film, and media studies in Vienna. His artistic practice is dominated by drawings in which he combines elements of classical and fictional architecture, the landscape, and space into new worlds and constellations. Spatially, however, the architectural constructions remain flat. Architecture can thus mutate into a machine or a machine into the figure of an android. In his choice of format, Werner plays with the perception of his constructions, either as small-format sketches or large-format models with a complex, futuristic aesthetic.
The two male figures featured in the works presented in the exhibition are a synthesis of human and machine. They draw inevitable comparison with cyborgs from futuristic dystopian films such as “Terminator”, “Ironman”, “Mad Max”, or “Blade Runner”, which evoke memories of historical roots, such as myths about golems and stories like Frankenstein. Andreas thus questions the representation of beauty ideals and identity in our digitally defined era. The figures, simultaneously forward- looking and bleak, brim over with (toxic) masculinity and at times also have the appearance of fetishes. While the artist refuses to be pigeonholed, he nevertheless consciously plays with the recognizability of his formal vocabulary. (Tina Teufel)
Bibliography
  • ÖKat Sal MdM 602The collections : Body spaceSalzburgMuseum der Moderne Salzburg202440
  • ÖKat Sal MdM 598The collections : Playing rules! Breaking free. Breaking down walls! Body spaceMünchenHirmer2024276-277illustrated
  • SKat 256Die Sammlungen : Der Raum in unseren KöpfenSalzburgMuseum der Moderne Salzburg202440
  • SKat 257The collections : Body spaceSalzburgMuseum der Moderne Salzburg202440
  • K Wer 11Andreas Werner : beyond myth and toolWienGalerie Krinzinger202419illustrated
  • SKat 255The collections : Playing rules! Breaking free. Breaking down walls! Body spaceMünchenHirmer2024276-277illustrated
  • SKat 254Die Sammlungen : Spielen heißt verändern! Freies Spiel der Kräfte. Räume öffnen! Der Raum in unseren KöpfenMünchenHirmer2024276-277illustrated
  • ÖKat Sal MdM 597Die Sammlungen : Spielen heißt verändern! Freies Spiel der Kräfte. Räume öffnen! Der Raum in unseren KöpfenMünchenHirmer2024276-277illustrated
  • ÖKat Sal MdM 601Die Sammlungen : Der Raum in unseren KöpfenSalzburgMuseum der Moderne Salzburg202440