Selbstporträt
Künstler:in
Rudolf Schönwald
(1928 – 2022)
Date1950er-Jahre
MediumÖl auf Hartfaserplatte
Display DimensionsObjekt: 190,5 cm × 100,7 cm × 5,5 cm (1905 × 1007 × 55 mm)
ClassificationsMalerei
Credit LineMuseum der Moderne Salzburg – angekauft mit Mitteln der Generali Foundation
Museum der Moderne Salzburg—Purchased with funds by Generali Foundation
Object numberBA 17391
Provenance2024 Ankauf
Collections
Rudolf Schönwald survives Nazi rule as a “U-boat,” by hiding from the authorities in Budapest. He returns to Vienna soon after the end of the war and enrolls at the Academy of Fine Arts in 1948. “Getting into the Academy wasn’t that difficult back then—given the general misery, not many people had the courage to pursue a career as an artist,” he later recalls.
Even so, Schönwald finds himself cast as an outsider for his political views—he sympathizes with the communists—and his ideas about art. As the Cold War sets in, abstract art is equated with freedom and progress, but the artist remains faithful to his realist visual idiom. [Barbara Herzog, 2025]
Even so, Schönwald finds himself cast as an outsider for his political views—he sympathizes with the communists—and his ideas about art. As the Cold War sets in, abstract art is equated with freedom and progress, but the artist remains faithful to his realist visual idiom. [Barbara Herzog, 2025]
Illegal, als „U-Boot“, überlebt Rudolf Schönwald die Herrschaft der Nationalsozialisten in Budapest. Kurz nach Kriegsende kehrt er nach Wien zurück und beginnt dort 1948 sein Studium an der Akademie der bildenden Künste. „Der Andrang an die Akademie hielt sich damals in Grenzen, es waren nicht viele, die sich unter den erbärmlichen Lebensverhältnissen eine Künstlerkarriere zutrauten“, berichtet der Künstler rückblickend.
Zudem findet sich Schönwald aufgrund seiner politischen Einstellung – er steht den Kommunisten nahe – und seiner Kunstauffassung in einer Außenseiterposition wieder. Obwohl die abstrakte Kunst vor dem Hintergrund des Kalten Krieges mit Freiheit und Fortschritt gleichgesetzt wird, bleibt der Künstler zeit seines Lebens der realistischen Bildsprache treu. [Barbara Herzog, 2025]
Zudem findet sich Schönwald aufgrund seiner politischen Einstellung – er steht den Kommunisten nahe – und seiner Kunstauffassung in einer Außenseiterposition wieder. Obwohl die abstrakte Kunst vor dem Hintergrund des Kalten Krieges mit Freiheit und Fortschritt gleichgesetzt wird, bleibt der Künstler zeit seines Lebens der realistischen Bildsprache treu. [Barbara Herzog, 2025]


