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Die Zauberflöte
Die Zauberflöte
Die Zauberflöte
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Die Zauberflöte

Serie
  • Vierteilige Klangskulptur
Künstler:in (1932 - 2000)
Date1985
MediumHolz, Metall, Computer, Hubmagnete, Orgelbestandteile, Beleuchtung, Technik
Display DimensionsObjekt: 188 cm × 40 cm × 50 cm (1880 × 400 × 500 mm)
Objekt: 175 cm × 40 cm × 50 cm (1750 × 400 × 500 mm)
ClassificationsSkulpturen, Objekte, Installationen
Credit LineMuseum der Moderne Salzburg – Schenkung Petra Kipphoff von Huene
Object numberBS 17408
Provenance2024 Schenkung
About the work
During a stay in Salzburg in 1983, the American artist Stephan von Huene attends a performance of the “Magic Flute”, but the opera does not make a lasting impression on him. “Where’s the magic?” the artist wonders in an interview. His creative response consists of four sound towers—two equipped with organ pipes and two with xylophones. Yet instead of Mozart’s music, the installation plays the secret melody hidden in Emanuel Schikaneder’s libretto.
 Based on a complex analysis of the text, the artist selects the vowels, whose characteristic frequencies he then plays, and the verbs that express sense perceptions. The latter trigger light signals in the sound sculpture that guide the audience’s gazes in certain directions. Von Huene, who has often been described as a wanderer between art and science, draws on insights from Neurolinguistic Programming, a practice that argues that there are interconnections between perception, internal processing, and behavior. More particularly, a person’s eye moments are said to correlate with the sense organs that are active at a given moment.
Stephan von Huene’s sound sculpture frames an alternative way of perceiving the opera that challenges not just our habits of seeing and hearing. It invites visitors to experience their own “Magic Flute”. [Barbara Herzog, 2025]
Während eines Aufenthaltes in Salzburg besucht der amerikanische Künstler Stephan von Huene 1983 eine „Zauberflöten“-Aufführung, die aber keinen nachhaltigen Eindruck hinterlässt. „Wo ist der Zauber?“ fragt sich der Künstler in einem Interview. Seine künstlerische Antwort: vier Klangtürme – zwei mit Orgelpfeifen und zwei mit Xylophonen bestückt –, die jedoch nicht Mozarts Musik, sondern die verborgene Melodie des Librettos von Emanuel Schikaneder wiedergeben.
Basierend auf einer komplexen Textanalyse selektiert der Künstler die Vokale, um anschließend deren charakteristische Frequenzen zum Klingen zu bringen, sowie jene Verben, die Sinneswahrnehmungen ausdrücken. Letztere lösen in der Klangskulptur Lichtsignale aus, die den Blick des Publikums in bestimmte Richtungen lenken. Von Huene, oftmals als Wanderer zwischen Kunst und Wissenschaft beschrieben, stützt sich dabei auf Erkenntnisse des Neurolinguistischen Programmierens. Ihnen zufolge gibt es einen Zusammenhang zwischen Wahrnehmung, innerer Verarbeitung und Verhalten, insbesondere zwischen der Augenbewegung eines Menschen und den gerade aktiven Sinnesorganen.
Stephan von Huenes Klangskulptur bietet in der Wahrnehmung der Oper eine Alternative, die nicht nur unsere Seh- und Hörgewohnheiten infrage stellt. Sie lädt die Besucher:innen ein, ihre eigene „Zauberflöte“ zu erleben. [Barbara Herzog, 2025]
Die Besessenen
Fritz von Herzmanovsky-Orlando
1954
Die Braut
Fritz von Herzmanovsky-Orlando
1930
Panther
Fritz von Herzmanovsky-Orlando
o. D.
Ohne Titel
Fritz von Herzmanovsky-Orlando
1909
Malcesine
Fritz von Herzmanovsky-Orlando
1941
Farbstudie
Fritz von Herzmanovsky-Orlando
1910 (Zeichnung Rückseite)
Dunkle Lockung
Fritz von Herzmanovsky-Orlando
1919

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