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Mädchenbildnis
Mädchenbildnis
Mädchenbildnis
cri:© Fondation Oskar Kokoschka / Bildrecht, Wien 2024
Diese Bilddateien werden ausschließlich für privaten Gebrauch zur Verfügung gestellt. Für jegliche Art von Veröffentlichung / kommerzieller Nutzung kontaktieren Sie bitte unsere Reproabteilung unter bildarchiv[at]mdmsalzburg.at.

© Fondation Oskar Kokoschka / Bildrecht, Wien 2024 Foto: Rainer Iglar

Mädchenbildnis

Künstler:in (1886 – 1980)
Dateum 1913
MediumÖl auf Leinwand
Display DimensionsDarstellung: 67,7 x 54 cm (677 x 540 mm)
ClassificationsMalerei
Credit LineMuseum der Moderne Salzburg
Object numberBU 1307
ProvenanceHeinrich Benesch, Wien; 1930 Lübecker Museum Behnhaus; 1937 im Zuge der Aktion "entartete Kunst" beschlagnahmt; Einlagerun im Schloss Niederschönhausen in Berlin; 1940 Verkauf durch Bernhard A. Böhmer an Walter Bauer, Fulda; 1959 Auktion Stuttgarter Kunstkabinett Ketterer (33. Auktion, Kat.Nr. 439); Edgar Horstmann, Hamburg; 1975 Auktion Kornfeld & Klipstein, Bern (155. Auktion); 1975 Galerie Welz, Salzburg; Residenzgalerie Salzburg; 1978 Übernahme von der Residenzgalerie
About the work
Oskar Kokoschka paints the “Portrait of a Girl” in 1913 during his final trip to Italy with his great love, Alma Mahler. The two travel via Venice to Rome and on to Naples. The artist urges her to live with him; Alma, meanwhile, increasingly feels suffocated by his near-pathological jealousy.
As a portraitist, Kokoschka is less interested in a faithful reproduction of the sitter’s objectively visible features; rather, he seeks to capture their psychological state, a preoccupation that leads his friend the writer Albert Ehrenstein to call him a “ripper of souls.” The melancholy depiction of a girl, who has not been identified, not only reflects the artist’s apprehensions—the First World War is little more than a year away—but also anticipates the definitive failure of his relationship. [Barbara Herzog, 2025]
Das „Mädchenbildnis“ entsteht 1913 während Oskar Kokoschkas letzter Reise mit seiner großen Liebe Alma Mahler nach Italien. Die Fahrt führt die beiden über Venedig und Rom bis nach Neapel. Während der Künstler auf ein gemeinsames Leben drängt, fühlt sich Alma zusehends von seiner ans Pathologische grenzenden Eifersucht erdrückt.
Als Porträtmaler geht es Kokoschka weniger um eine naturgetreue Wiedergabe des objektiv Sichtbaren, vielmehr möchte er den Seelenzustand der Dargestellten erfassen. Sein Schriftstellerfreund Albert Ehrenstein nennt ihn deshalb einen „Seelenaufschlitzer“. Die melancholische Abbildung des nicht identifizierbaren Mädchens nimmt nicht nur die düsteren Zukunftsaussichten am Vorabend des Ersten Weltkrieges vorweg, sondern auch das endgültige Scheitern seiner Liebesbeziehung. [Barbara Herzog, 2025]
Bibliography

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