Pflanze mit Heuschrecke und Eidechse
Künstler:in
Oskar Kokoschka
(1886 – 1980)
Date1963–1965, publ. 1965
MediumKreidelithografie
Display DimensionsBlatt: 56,7 cm × 40 cm (567 × 400 mm)
Darstellung: 26 cm × 25 cm (260 × 250 mm)
Darstellung: 26 cm × 25 cm (260 × 250 mm)
ClassificationsDruckgrafik
Credit LineSchenkung von Friedrich Welz, Salzburg
Object numberBS 1722
Provenance1976 Schenkung von Friedrich Welz, Salzburg
About the workAttributed to the Greek poet Homer, the epic relates the adventures of the hero Odysseus. Having taken part in the conquest of Troy, the ruler of Ithaca longs to return to his son Telemachus and his wife, Penelope, who is waiting back home and struggling to keep her suitors at bay. Yet a group of gods led by Poseidon is bent on revenge and prevents Odysseus and his companions from sailing home, forcing them to wander the earth for years and contend with cyclopes (Polyphemus), witches (Circe), sirens, and sea-monsters (Scylla and Charybdis). A decade after his departure from Troy, the cunning hero, having lost his entire crew, reaches the shore of his native Ithaca.
Oskar Kokoschka created lithographs illustrating all twenty-four books of the epic with the exception of the Telemachy (the story of the son’s quest to find his missing father). The sequence opens with an image of Athena, the goddess of battle and the arts and Odysseus’s protectress. The other prints are not so much depictions of scenes from the text as visualizations of the artist’s own reflections. Looking back on his own life, he identifies with the hero: a wily jack-of-all trades who had roamed the world and battled various enemies, who had met and loved numerous women and, telling stories from his life, liked to blend truth with fiction. [Barbara Herzog, 2018]
Oskar Kokoschka created lithographs illustrating all twenty-four books of the epic with the exception of the Telemachy (the story of the son’s quest to find his missing father). The sequence opens with an image of Athena, the goddess of battle and the arts and Odysseus’s protectress. The other prints are not so much depictions of scenes from the text as visualizations of the artist’s own reflections. Looking back on his own life, he identifies with the hero: a wily jack-of-all trades who had roamed the world and battled various enemies, who had met and loved numerous women and, telling stories from his life, liked to blend truth with fiction. [Barbara Herzog, 2018]
Das dem griechischen Dichter Homer zugeschriebene Epos schildert die Abenteuer des Helden Odysseus. Der Herrscher über Ithaka wünscht sich nach der Eroberung Trojas die Rückkehr zu seiner Frau Penelope, die zu Hause von Freiern belagert wird, und zu seinem Sohn Telemachos. Doch rachsüchtige Götter, allen voran Poseidon, erschweren die Seefahrt und so wird aus dem Heimweg eine jahrelange Irrfahrt, auf der Odysseus und seine Gefährten gegen Zyklopen (Polyphem), Zauberinnen (Kirke), Sirenen und Meeresungeheuer (Szylla und Charybdis) kämpfen müssen. Als einziger Überlebender seiner Mannschaft erreicht der listenreiche Held nach zehn Jahren seine Heimat Ithaka.
Oskar Kokoschka fertigte zu allen 24 Gesängen des Epos mit Ausnahme der Telemachie (der Geschichte des Sohnes auf der Suche nach dem verschollenen Vater) Lithografien an. Den Auftakt macht ein Bildnis der Athene, der Göttin des Kampfes und der Kunst und Schutzgöttin des Odysseus. Die weiteren Illustrationen sind weniger begleitende Abbildungen als vielmehr ergänzende Reflexionen des Künstlers. Dieser blickt auf sein Leben zurück und identifiziert sich mit dem Helden: ein Hallodri, der sich in der Welt herumgetrieben und sich dabei mit Feinden herumgeschlagen hatte, der zahlreiche Frauen kennen und lieben gelernt hatte und in seinen Erzählungen gern Dichtung und Wahrheit vermischte. [Barbara Herzog, 2018]
Oskar Kokoschka fertigte zu allen 24 Gesängen des Epos mit Ausnahme der Telemachie (der Geschichte des Sohnes auf der Suche nach dem verschollenen Vater) Lithografien an. Den Auftakt macht ein Bildnis der Athene, der Göttin des Kampfes und der Kunst und Schutzgöttin des Odysseus. Die weiteren Illustrationen sind weniger begleitende Abbildungen als vielmehr ergänzende Reflexionen des Künstlers. Dieser blickt auf sein Leben zurück und identifiziert sich mit dem Helden: ein Hallodri, der sich in der Welt herumgetrieben und sich dabei mit Feinden herumgeschlagen hatte, der zahlreiche Frauen kennen und lieben gelernt hatte und in seinen Erzählungen gern Dichtung und Wahrheit vermischte. [Barbara Herzog, 2018]


