Skip to main content
Ohne Titel (Le Corbusier, Wand im Atelier, Paris)
Ohne Titel (Le Corbusier, Wand im Atelier, Paris)
Ohne Titel (Le Corbusier, Wand im Atelier, Paris)
cri:
Diese Bilddateien werden ausschließlich für privaten Gebrauch zur Verfügung gestellt. Für jegliche Art von Veröffentlichung / kommerzieller Nutzung kontaktieren Sie bitte unsere Reproabteilung unter bildarchiv[at]mdmsalzburg.at.

Ohne Titel (Le Corbusier, Wand im Atelier, Paris)

Künstler:in (geboren 1966)
Date2007
MediumChromogener Abzug
Display DimensionsFoto: 160 cm × 128 cm
ClassificationsFotografie
Credit LineFotosammlung des Bundes am Museum der Moderne Salzburg
Object numberDLF 2051
Provenance2013 Dauerleihgabe
Bibliography
  • ÖKat Sal MdM 598The collections : Playing rules! Breaking free. Breaking down walls! Body spaceMünchenHirmer2024220-223illustrated
  • ÖKat Sal MdM 582The Collections : Breaking down walls!SalzburgMuseum der Moderne Salzburg202425
  • ÖKat Sal MdM 581Die Sammlungen : Räume öffnen!SalzburgMuseum der Moderne Salzburg202425
  • SKat 250Die Sammlungen : Räume öffnen!SalzburgMuseum der Moderne Salzburg202425
  • SKat 254Die Sammlungen : Spielen heißt verändern! Freies Spiel der Kräfte. Räume öffnen! Der Raum in unseren KöpfenMünchenHirmer2024220-223illustrated
  • SKat 255The collections : Playing rules! Breaking free. Breaking down walls! Body spaceMünchenHirmer2024220-223illustrated
  • ÖKat Sal MdM 597Die Sammlungen : Spielen heißt verändern! Freies Spiel der Kräfte. Räume öffnen! Der Raum in unseren KöpfenMünchenHirmer2024220-223illustrated
  • SKat 251The Collections : Breaking down walls!SalzburgMuseum der Moderne Salzburg202425
About the work
After studying at the University of Applied Arts Vienna, in the master classes of Wander Bertoni and Ernst Caramelle, the sculptor and photographer Werner Feiersinger turned his attention to the history of art, design, and architecture, among other topics. Out of this he developed a reduced formal language and began to infuse disruptions, contradictions, and ambivalence into his works.
Feiersinger’s painstakingly executed works—both in his photographs and sculptures—explore the tension between the materials and functionality of the resulting objects at the interface of design and architecture. The abstract photo study of a wall in the architect Le Corbusier’s workshop, for example, stands in total contrast to the wall’s own cool architectural formal language, and a stainless steel armchair becomes an architectural-looking structure, whose surfaces and materiality form a contrast to its functionality.
Photography is part of Werner Feiersinger’s long-standing occupation with the architectural work of Le Corbusier. Next to monumental structures, his focus is on the sculptural solutions in and on the buildings now considered the architectural icons of postwar Modernism. The photo shows a snapshot of a very special wall: The much-publicized exposed natural stone fire wall in Le Corbusier’s Paris studio, which faced the famous architect as he painted in the mornings. The wall forms a stark contrast to the modern materials preferred by Le Corbusier and is also at odds with his modernist dogmatics. By analogy, Feiersinger’s photography breaks with the established modes of shooting architectural photography. His selected detail seems completely random and embraces imperfection.
(Tina Teufel, Barbara Herzog)
Nach dem Studium an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien in den Meisterklassen von Wander Bertoni und Ernst Caramelle beschäftigte sich der Bildhauer und Fotograf Werner Feiersinger unter anderem mit der Geschichte von Kunst, Design und Architektur. Er entwickelte daraus eine reduzierte Formensprache und überträgt Brüche, Widersprüche und Ambivalenz in seine Werke.
Feiersingers präzise ausgeführte Arbeiten – sowohl in seinem fotografischen wie in seinem skulpturalen Schaffen – stehen im Spannungsverhältnis zwischen den Materialien und der Funktionalität der daraus entstehenden Objekte sowie an der Schnittstelle zwischen Design und Architektur. So etwa steht die abstrakte, fotografische Studie einer Wand im Atelier des Architekten Le Corbusier in absolutem Gegensatz zu dessen eigener, kühler architektonischer Formensprache und ein Sessel aus Edelstahl wird zu einem architektonisch anmutenden Gebilde, dessen Materialität und Oberfläche einen Kontrast zu seiner Funktionalität bilden.
Die Fotografie ist Teil der langjährigen Beschäftigung Feiersingers mit dem architektonischen Werk von Le Corbusier. Neben den monumentalen Baukörpern gilt sein Augenmerk dabei den skulpturalen Lösungen in und auf den Gebäuden, die heute zu den Architekturikonen der Nachkriegsmoderne zählen. Zu sehen ist ein ganz besonderer Wandausschnitt: Es handelt sich um die vielfach publizierte unverputzte Brandwand aus Naturstein in Le Corbusiers Pariser Atelier, vor welcher der berühmte Architekt vormittags malte. Diese Wand bildet nicht nur einen starken Kontrast zu Le Corbusiers bevorzugten modernen Materialien, sie steht auch im Widerspruch zu seiner modernistischen Dogmatik. Analog dazu bricht Feiersinger mit den gängigen Aufnahmemodi der Architekturfotografie, indem er den gewählten Bildausschnitt recht willkürlich erscheinen lässt und auf eine perfekte Ausführung verzichtet. (Tina Teufel, Barbara Herzog)

This website uses cookies

This website uses cookies to personalize advertisements and content, to provide social media features, and to analyze traffic on our website.

Details on data protection
I agree