Indesit
Künstler:in
Martha Jungwirth
(geboren 1940)
Date1976
MediumGrafit auf Papier
Display DimensionsBlatt: 151,3 cm × 143,7 cm (1513 × 1437 mm)
ClassificationsGrafik
Credit LineMuseum der Moderne Salzburg
Object numberBA 6164
Provenance1986 Ankauf
About the workMartha Jungwirth, the only woman member of the loosely organized artists’ association Wirklichkeiten, charts a set of subjects very much her own: her graphic art investigates those domestic appliances that allegedly assist homemakers with their chores. Several works from the “Indesit” series, which is named after a manufacturer of such devices, are shown at documenta 6 in Kassel in 1977.
In the Vienna art scene, however, many continue to see Jungwirth, who is married to the art critic and museum director Alfred Schmeller, as an influential man’s wife who does a little bit of painting on the side. Her career stalls. Undeterred, she keeps working on her experimental abstract-gestural studies on large sheets of paper, which are admired by some of her colleagues. Her output remains largely unknown to the larger public until the new millennium; in 2021, she is honored with the Grand Austrian State Prize for her outstanding oeuvre. [Barbara Herzog, 2025]
In the Vienna art scene, however, many continue to see Jungwirth, who is married to the art critic and museum director Alfred Schmeller, as an influential man’s wife who does a little bit of painting on the side. Her career stalls. Undeterred, she keeps working on her experimental abstract-gestural studies on large sheets of paper, which are admired by some of her colleagues. Her output remains largely unknown to the larger public until the new millennium; in 2021, she is honored with the Grand Austrian State Prize for her outstanding oeuvre. [Barbara Herzog, 2025]
Martha Jungwirth, die einzige Frau innerhalb der losen Künstlergruppierung Wirklichkeiten, erschließt sich ein ganz eigenes Themenfeld: Sie erforscht zeichnerisch jene technischen Haushaltshilfen, die vorgeblich im Dienst der Hausfrau stehen. Mit einigen Blättern aus der nach dem Gerätehersteller benannten „Indesit“-Serie ist sie 1977 auf der documenta 6 in Kassel vertreten.
In der Wiener Szene wird Jungwirth, die mit dem Kunstkritiker und Museumsdirektor Alfred Schmeller verheiratet ist, jedoch weiterhin gerne als Direktorengattin, die nebenher ein wenig malt, wahrgenommen. Ihre Karriere kommt ins Stocken. Sie arbeitet kontinuierlich, unbeirrt und von Kolleg:innen hoch geschätzt an ihrer abstrakt-gestischen Auseinandersetzung auf großen Papierbahnen. Erst nach der Jahrtausendwende erfährt die Künstlerin entsprechende Würdigung in der Öffentlichkeit, unter anderem durch die Verleihung des Großen Österreichischen Staatspreises für ihr künstlerisch herausragendes Lebenswerk 2021. [Barbara Herzog, 2025]
In der Wiener Szene wird Jungwirth, die mit dem Kunstkritiker und Museumsdirektor Alfred Schmeller verheiratet ist, jedoch weiterhin gerne als Direktorengattin, die nebenher ein wenig malt, wahrgenommen. Ihre Karriere kommt ins Stocken. Sie arbeitet kontinuierlich, unbeirrt und von Kolleg:innen hoch geschätzt an ihrer abstrakt-gestischen Auseinandersetzung auf großen Papierbahnen. Erst nach der Jahrtausendwende erfährt die Künstlerin entsprechende Würdigung in der Öffentlichkeit, unter anderem durch die Verleihung des Großen Österreichischen Staatspreises für ihr künstlerisch herausragendes Lebenswerk 2021. [Barbara Herzog, 2025]
Bibliography
- K Jun 29Martha JungwirthBilbaoGuggenheim Bilbao202459illustrated


