loaf of meat (3875g)
Künstler:in
Birke Gorm
(geboren 1986)
Date2022
MediumTerrakottaziegel, Terrakottakieselsteine, Stoff, Weizenkörner, Metallteile
Display DimensionsSkulptur / Plastik: 56 cm × 16 cm × 10 cm (560 × 160 × 100 mm)
ClassificationsSkulpturen, Objekte, Installationen
Credit LineMuseum der Moderne Salzburg – Ankauf aus Mitteln der Galerienförderung des Bundes
Museum der Moderne Salzburg – Acquisition from Federal Gallery Funds
Object numberBA 17335
Provenance2022 Ankauf
Collections
Bibliography
- SKat 255The collections : Playing rules! Breaking free. Breaking down walls! Body spaceMünchenHirmer2024252-255illustrated
- ÖKat Sal MdM 597Die Sammlungen : Spielen heißt verändern! Freies Spiel der Kräfte. Räume öffnen! Der Raum in unseren KöpfenMünchenHirmer2024252-255illustrated
- ÖKat Sal MdM 601Die Sammlungen : Der Raum in unseren KöpfenSalzburgMuseum der Moderne Salzburg202439
- SKat 257The collections : Body spaceSalzburgMuseum der Moderne Salzburg202439
- ÖKat Sal MdM 598The collections : Playing rules! Breaking free. Breaking down walls! Body spaceMünchenHirmer2024252-255illustrated
- SKat 254Die Sammlungen : Spielen heißt verändern! Freies Spiel der Kräfte. Räume öffnen! Der Raum in unseren KöpfenMünchenHirmer2024252-255illustrated
- SKat 256Die Sammlungen : Der Raum in unseren KöpfenSalzburgMuseum der Moderne Salzburg202439
- ÖKat Sal MdM 602The collections : Body spaceSalzburgMuseum der Moderne Salzburg202439
Collected materials form the focus of Birke Gorm’s art. She
mainly works with raw, accessible, relatively valueless materials
that she has found either in her immediate environment or
acquired easily for a low cost.
The body of the figures in the two works titled “loaf of meat” are made from a terra-cotta brick. The artist forms the limbs from terra-cotta pebbles found on the beach. Jute pillows filled with grains of wheat and peppered with scrap metal, such as nails or parts of beverage cans, create rounded stomachs. The figures look like pregnant warriors, an impression enhanced by headpieces made from pots and jars. Countering the perception of pregnancy as a state of weakness, the stomach forms part of the armor and is thus a symbol of strength. (Barbara Herzog / Marijana Schneider)
The body of the figures in the two works titled “loaf of meat” are made from a terra-cotta brick. The artist forms the limbs from terra-cotta pebbles found on the beach. Jute pillows filled with grains of wheat and peppered with scrap metal, such as nails or parts of beverage cans, create rounded stomachs. The figures look like pregnant warriors, an impression enhanced by headpieces made from pots and jars. Countering the perception of pregnancy as a state of weakness, the stomach forms part of the armor and is thus a symbol of strength. (Barbara Herzog / Marijana Schneider)
Das Sammeln von Material steht im Mittelpunkt von Birke
Gorms Kunst. Sie arbeitet vor allem mit rohen, leicht zugänglichen
und nicht besonders wertvollen Materialien, die sie
entweder in ihrer unmittelbaren Umgebung gefunden oder
einfach und günstig erworben hat.
Der Körper der Figuren in beiden Werken „loaf of meat“ besteht jeweils aus einem Ziegelstein aus Terrakotta. Die Gliedmaße formt die Künstlerin aus am Strand gefundenen Terrakottakieselsteinen. Jutekissen, gefüllt mit Weizenkörnern und gespickt mit Metallabfällen, beispielsweise Nägeln oder Resten von Getränkedosen, bilden dicke Bäuche. Die Figuren wirken wie schwangere Kämpfer, ein Eindruck, der durch die Kopfbedeckungen aus Töpfen und Krügen noch verstärkt wird. Der Wahrnehmung von Schwangerschaft als Zustand der Schwäche zuwiderlaufend, ist hier der Bauch Teil der Kampfausrüstung und damit ein Zeichen der Stärke. (Barbara Herzog / Marijana Schneider)
Der Körper der Figuren in beiden Werken „loaf of meat“ besteht jeweils aus einem Ziegelstein aus Terrakotta. Die Gliedmaße formt die Künstlerin aus am Strand gefundenen Terrakottakieselsteinen. Jutekissen, gefüllt mit Weizenkörnern und gespickt mit Metallabfällen, beispielsweise Nägeln oder Resten von Getränkedosen, bilden dicke Bäuche. Die Figuren wirken wie schwangere Kämpfer, ein Eindruck, der durch die Kopfbedeckungen aus Töpfen und Krügen noch verstärkt wird. Der Wahrnehmung von Schwangerschaft als Zustand der Schwäche zuwiderlaufend, ist hier der Bauch Teil der Kampfausrüstung und damit ein Zeichen der Stärke. (Barbara Herzog / Marijana Schneider)

